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FAQ

Wo bekomme ich den Presseausweis?
Den Presseausweis erhalten Sie bei den Landesorganisationen von DJV, dju, BDZV und VDZ sowie über die Geschäftsstellen von FREELENS und des VDS. Gleiches gilt für das Autopresseschild, das die Funktion des Presseausweises ergänzt.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, damit ich den Presseausweis erhalte?
Sie müssen hauptberuflich journalistisch tätig sein und das nachweisen können. Wenn Sie als Redakteur arbeiten, benötigen wir eine Kopie Ihres Arbeitsvertrags. Arbeiten Sie freiberuflich? Dann schicken Sie uns bitte aussagekräftige Honorarabrechnungen. Alle Ihre Angaben behandeln wir streng vertraulich und geben sie nicht an Dritte weiter.

Was kostet der Presseausweis?
Die Kosten für den Presseausweis und gegebenenfalls für das Autopresseschild erfahren Sie bei den Landesorganisationen von DJV, dju in verdi, BDZV und VDZ sowie über die Geschäftsstellen von FREELENS und des VDS. Die Mitglieder von DJV und dju in verdi erhalten den Presseausweis kostenlos, sofern sie die Voraussetzungen erfüllen.

Warum bekommen nur hauptberuflich tätige Journalisten den Presseausweis?
Der Presseausweis ist ein Recherchewerkzeug, das professionellen Journalisten ihre Arbeit erleichtern soll. Er dient als Legitimation gegenüber Behörden und Polizei, Messegesellschaften und sonstigen Unternehmen dafür, dass sie es mit hauptberuflich tätigen Journalisten und nicht mit Schnäppchenjägern zu tun haben.

Warum wird der Presseausweis jährlich neu ausgestellt?
Die jährliche Neuausstellung dient der Fälschungssicherheit. Denn mit der Neuausstellung ändert sich nicht nur die Jahreszahl, sondern auch die Farbgebung des Presseausweises.

Warum muss ich den Presseausweis jedes Jahr neu beantragen, warum wird er mir nicht automatisch zugeschickt?
Mit jedem neuen Antrag müssen Sie nachweisen, dass Sie weiterhin hauptberuflich journalistisch tätig sind. So wird sichergestellt, dass tatsächlich nur professionelle Journalisten im Besitz des Presseausweises sind.

Ist der Presseausweis auch international gültig?
Der Presseausweis ist dreisprachig (deutsch, englisch, französisch) gehalten, um ihn auch im Ausland einsetzen zu können. Für Recherchen im Ausland, insbesondere außerhalb Europas, gibt es darüber hinaus den Internationalen Presseausweis der Internationalen Journalisten-Föderation (IJF), den DJV- und dju-Mitglieder über ihre Landesorganisationen beantragen können.

Warum wird der Presseausweis so gern kopiert?
Einige Unternehmen und Organisationen haben den Presseausweis als rentablen Zusatzerwerb für sich entdeckt. Sie verkaufen nachgeahmte oder Phantasie-Presseausweise. Hauptverkaufsargument dieser Anbieter ist nicht der Recherchezweck des Ausweises. Interessenten werden vielmehr mit der Aussicht auf die so genannten Presserabatte gelockt. Der Käufer muss bei den Anbietern der nachgeahmten Presseausweise in der Regel nicht nachweisen, dass er als hauptberuflicher Journalist tätig ist. Denn je mehr Ausweise diese unseriösen Anbieter verkaufen, umso größer ihr Profit. Behörden, Polizei und Unternehmen können bei den Inhabern solcher Ausweise nicht davon ausgehen, dass sie es tatsächlich mit professionellen Journalisten zu tun haben.

Können Sie nichts gegen nachgeahmte Presseausweise unternehmen?
Presseausweis seit einigen Jahren als Plastikkarte mit Farbverlauf, Hologramm und einer speziellen Drucktechnik produziert. Und um Fälschern das Handwerk zusätzlich zu erschweren, ist der Presseausweis nur für jeweils ein Jahr gültig. Zudem liegt der Geschmacksmusterschutz – eine Art Copyright für das Layout des Presseausweises – bei den ausstellenden Verbänden. Wird das Layout imitiert, ist es somit möglich, den Fälschern die Produktion durch Gerichte untersagen zu lassen, was in einigen Fällen auch schon geschehen ist. Aber der Begriff "Presseausweis" lässt sich nicht gesetzlich schützen.
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